Gesundheitsforum 2015

Nachdem die Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Frau Almuth Hartwig-Tiedt die Gäste mit ihrer Eröffnungsansprache in die Materie einführte, folgten unter der Moderation von Herrn Greve die Vorträge von Frau Dr. Weg-Remers (Leitung des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg), Herrn Dr. Koch (Ressortleiter Gesundheitsinformation des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln), Frau Dr. Sänger (Institut für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und Frau Starker (Robert Koch-Institut, Berlin) Als erstes informierte Frau Dr. Weg-Remers über die Krebsfrüherkennung in Deutschland 2015. Herr Dr. Koch erläuterte im Anschluss, warum Früherkennung in der einen oder anderen Situation mehr Schaden als Nutzen haben kann. Frau Dr. Sänger gab den nahezu 100 anwesenden Gästen einen Überblick darüber, welche Informationen die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Krebsfrüherkennung für ein aufklärendes Gespräch mit ihrem Arzt benötigen. Zum Abschluss referierte Frau Starker über die Gründe von Nicht-Teilnahme bei Krebsfrüherkennungsuntersuchungen. Im Anschluss erfolgte eine Podiumsdiskussion, in der die vier Referenten ihre Standpunkte untereinander und mit dem Publikum zusammen debattierten und viele Fragen der Gäste beantwortet wurden.

Das vom Verein Gesund in Brandenburg zur Verfügung gestellte Buffet war Anlass für viele Gäste, sich mit den Referenten in persönlichen Gesprächen über die Erkenntnisse des Abends auszutauschen.

Wer sich intensiver mit der besprochenen Thematik auseinandersetzen möchte, kann sich ausführlich informieren beim Krebsinformationsdienst in Heidelberg unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 – 420 30 40 (täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr), per E-Mail krebsinformationsdienst@dkfz.de bzw. auf der Webseite: www.krebsinformationsdienst.de oder auf den Webseiten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) www.gesundheitsinformation.de und www.iqwig.de.